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Putler

  • Autorenbild: Anton Adler
    Anton Adler
  • 2. Apr. 2022
  • 1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 23. Okt. 2022


In Russland lebte einst ein Zar

Den fanden alle wunderbar

Er machte, dass der Rubel rollt -

Bergab versteht sich - so gewollt.


Die Zustimmung im Land war groß

Er nahm die Kinder auf den Schoß

Er reichte jedermann die Hand -

Wer sterben wollte für sein Land.


Und was hielt man im West' vom Zar?

Das spielte keine Rolle gar!

'nem guten Herrscher ziemt es nicht

Zu lauschen, wenn ein Nazi spricht.


Er selbst kannte Faschismus nicht

Der Kampf damit war seine Pflicht!

Und um das allen zu beweisen

Befahl er Zwastikas zu scheißen.


Sein Volk, das liebte unser Zar

Doch nur, wer seiner Meinung war.

War man dagegen - was ein Schock

So gabs 'ne Ladung Nowitschok.


Er liebte die Geschichte sehr

Und wünscht' vergangene Zeiten her.

Darum verzeiht man ihm auch leicht

Dass er so sehr dem Hitler gleicht.


Nur eine Sache lief nicht recht

Der Wirtschaft ging es sehr sehr schlecht.

Doch nicht sein Schlösschen trug dazu -

Schuld war daran die EU.


Und als die Kirsche auf der Torte

Er annektierte ein paar Orte.

Ein bisschen Krim, das kann nicht schaden

Mit Lukaschenko dort zu baden.


Natürlich konnt' ihm das nicht reichen

Von seinem Weg er durft' nicht weichen

Ließ Panzer in ein Land eindringen

Dem Brudervolk den Frieden bringen.


Hier aber zeigte sich ganz flott,

Sein ganzes Militär war Schrott.

Doch zum Problem sollt' es nicht kommen

Zur Not wird er die Welt zerbomben.


Ein langer Tisch sein Zimmer ziert'

Er hat damit was kompensiert

Und hielt die Leute auf Distanz

Hatt' er doch einen kleinen Schwanz.


A. Adler

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